Ich träumte letzte Nacht nicht von hohen Ellenbogen beim Schwimmen, dafür war heute traumhaftes Wetter. Aktuell spüre ich, dass ich beim Schwimmen kurz vor dem entscheidenden Klick bin, deshalb war ich heute Vormittag ganz heiß drauf, meine Trockenübungen im Wasser zu testen.
Diesmal hatte ich von Anfang an eine Bahn für mich allein. Ich kann die Aussage, dass man Kraulen umso schneller lernt, je schneller man schwimmt, nicht nachvollziehen. Ich verliere dabei schnell die Konzentration , weil mir ruck zuck die Puste ausgeht. Heute konzentrierte ich selbstverständlich auf den hohen Ellenbogen, lockere Hand und lockeren Unterarm, und darauf, beim Wasserfassen den Arm zu strecken und gleichzeitig die Schulter nach vorn zu schieben, alles in entspanntem Tempo.  Das war ein richtig geiles Gefühl, sanft zu gleiten und ich benötigte dadurch  definitiv weniger Züge pro Bahn. Ich bin jetzt wieder sehr optimistisch.
Nach 32 Minuten beendete ich zufrieden das Training.

Nach einem kleinen Mittagsschläfchen machte ich mich und Cosmo startklar zum Trailrunning auf dem Franzosenwiesenrundweg im Burgwald. Der Rundweg ist als offizielle Extratour ausgewiesen. Ich liebe diesen landschaftlich traumhaften und nahezu einzigartigen Rundweg. Er ist teilweise spärlich markiert, man kommt schnell vom Weg ab, wenn man nicht aufpasst. Ist mir heute an einigen Abzweigungen so ergangen, aber dank Navi und GPS Track kein Problem, wieder zurück zu finden.  2 Kilometer vorm Ziel rutschte ich auf einer nassen Baumwurzel aus und stürzte. Ich landete unsanft auf dem rechten Unterarm. Mein zierliches Handgelenk konnte das Abknicken der Hand nicht verhindern. Der rechte Oberschenkel hat Schürfwunden, aber wie es aussieht, ist alles nicht so tragisch. Cosmo eilte sofort zurück und leckte mir fürsorglich mit voller Zungenlänge durchs Gesicht.  Nach knapp 2 Stunden waren wir am Ziel.

Swim : 1 km in 0:32 h
Run : 18,8 km
in 1:58 h – 6:18 km/Min | 136 (71%) | 165 (86%)