Probleme mit der Kraulatmung

Da ich heute morgen vergessen hatte, meine Schwimmsachen ins Auto zu packen, fuhr ich nicht direkt nach der Arbeit ins Hallenbad, sondern drehte vorher die Gassirunde mit Cosmo. Noch sind Herbstferien, somit stellte ich mich auf viel Gegenverkehr im Wasser ein, was genauso eintraf. Ich arrangierte mich mit den anderen Schwimmern und schwamm infolge eher Schlangenlinien als Bahnen. Als neues Equipment hatte ich kurze Schwimmflossen an Board, eine gute Alternative zum Pullbuoy zur Unterstützung der Wasserlage.
Die Atmung bereitete mir heute größere Probleme als sonst, was mich, wenn ich ehrlich bin, etwas frustrierte.
Bevor ich ins Wasser stieg, unterhielt ich mich noch kurz mit dem Schwimmtrainer vom örtlichen Schwimmverein und berichtete, dass ich das Gefühl habe, wieder Fortschritte zu machen, um kurz danach im Wasser festzustellen, dass ich irgendwie die Atmung nicht gebacken kriege. That’s life!
Ich schiebe es mal auf die vielen notwendigen Ausweichmanöver, die mich aus dem Rhythmus brachten.
Als ich mein Pensum erledigt hatte, keimte kurz der Gedanke auf, zu Hause ein Radtraining auf der Rolle dranzuhängen, um das Verschwinden des höllischen Muskelkaters in den Beinen zu beschleunigen. Die Kniebeugen vom Sonntag haben mal wieder ihre volle Wirkung entfaltet, wobei der Muskelkater eher die Folge meines zu unregelmäßigen Krafttrainings ist!
Den Rollen-Gedanken verwarf ich zu Hause wieder und googelte stattdessen nach Tipps bzgl. Atemtechnik beim Kraulen.

Swim : 1,3 km in 40 Min

0 Kommentare bei „Probleme mit der Kraulatmung“

  1. Servus, beschreib doch mal konkret, was dein Problem bei der Kraulatmung ist. „Ausweichmanöver“ haben mMn nichts mit der Kraulatmung zu tun. Vielleicht kann ich dir helfen?

    Noch ein Tipp: Wenn es voll ist, sei flexibler in deinen Trainingsinhalten.

    Anstatt Schlangenlinienschwimmen versuch mal so langsam wie möglich hinter deinem Vordermann herzuschwimmen ohne ihm auf die Füße zu tatschen. Und konzentriere dich dabei auf deine Technik (?).

    Ist wesentlich entspannter und vielleicht gewinnst du sogar mehr Gefühl für das, was du tust. Denn so lange du nicht fühlst was du tust und nicht weißt was du tust, kannst du nichts verändern. Grüßle. Vera

    1. Hallo, mein Problem ist, dass mich wenige Bahnen Kraulschwimmen, auch bei langsamen Tempo anstrengen. Ich konzentriere mich zur Zeit schwerpunktmäßig auf den Armzug, insbesondere über Wasser (hoher Ellenbogen, Entspannung). Das klappt technisch recht gut, wenn ich auf 25 m nur ca. 2 x atme. Das strengt mich zwar sehr an, aber die Technik klappt gut und die Zugzahl sinkt. Sobald ich z.B auf 2er Atmung umstelle, wird die Technik schlechter, gleichzeitig die Anstrengung nur unwesentlich geringer. Schade, dass Du in München wohnst, könnte ein paar Einzelstunden gebrauchen! 🙂

  2. Du kannst dich nur auf eine Sache konzentrieren, wenn du etwas verändern oder verbessern willst.

    Dein Körper meldet sich, wenn er will, dass du Kohlendioxid abatmen oder Sauerstoff einatmen sollst. Darum brauchst du dich noch nicht mal zu kümmern.

    Wir waren bei der Kraulatmung – nicht beim Armzug. Du schreibst leider kaum was über deine Kraulatmung. Atmest du gleichmäßig und ruhig unter Wasser aus? Oder hektisch/mit Pressatmung/zu wenig/hältst du die Luft an….? Hebst du deinen Kopf? Drehst du deinen Kopf? Was ist deine Lieblingsseite? Wo blickst du hin wenn du atmest? Etc. Wenn du etwas verändern willst, musst du feststellen was du tust.

    Wenn du nicht weißt was du in deiner Kraulatmung tust, dann achte das nächste mal explizit darauf was du bei deiner Kraulatmung machst. Andernfalls bekommst du dein Problem nicht in den Griff. Grüßle. Vera

  3. Ich atme immer rechts ein und versuche, nur den Kopf zu drehen. Ob mir das tatsächlich gelingt, weiß ich nicht, deshalb muss ich mich unbedingt filmen lassen. Links atmen geht gar nicht, da komme ich vollkommen aus dem Rhythmus und schlucke Wasser. Ich denke, das Problem liegt beim Ausatmen, manchmal vergesse ich es, und wenn ich mich drauf konzentriere, ist es eher eine Pressatmung, weil ich versuche, in der kurzen Zeit schnell auszuatmen.

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