Es war weiß, als ich heute früh aus dem Fenster blickte. Ausgeruht und motiviert machte ich mich startklar für den ersten Schneelauf.
Während ich mir draußen die Schuhe schnürte, zitterte Cosmo vor Kälte wie Espenlaub. Für solche Temperaturen ist er nicht gemacht, zumindest nicht, wenn er bewegungslos verharren muss.
Wir trabten los, Cosmo war wie ausgewechselt und als ich ihn im Feld ableinte, wärmte er sich auf seine Art und Weise auf, 200-300 m Vollgas über Wiesen und Äcker. Er ließ mich aufschließen, um sogleich wieder das Tempo anzuziehen, nach dem Motto „Herrchen gib Gas, mir ist kalt“.
Trotz dünner Handschuhe fror ich an den Fingerspitzen, erst nach ca. 3 km stellte sich am ganzen Körper Betriebstemperatur ein. Bei Schneegestöber und eisigem Wind lief ich mit halb zugekniffenen, tränenden Augen.
Dennoch, ich mag solche Bedingungen und genoss den Lauf, der leider viel zu schnell zu Ende ging, Kräfte sparen für die am Nachmittag anstehende Radeinheit!

Run : 6,6 km in 0:40 h – 6:07 min/km |131 (68%) / 158 (82%) bpm

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