Uhr und Bahnzähler blieben im Rucksack, es stand nur Technik auf dem Plan, Atemtechnik. Zunächst schwamm ich ein paar Bahnen Kraul ohne Hilfsmittel, damit sich T. ein Bild meines „status quo“ verschaffen konnte. Das Urteil fiel zu meiner Freude mit ein paar unwesentlichen Abstrichen gut aus. Von außen vermute man nicht, dass ich Atemprobleme habe, mein Kraulstil sei schon recht flüssig und harmonisch, so das Urteil von T. Es ist einerseits sehr motivierend, zu wissen, dass man kein hoffnungsloser Grobmotoriker ist, sondern schon sichtbare Fortschritte gemacht hat, anderseits macht es die Sache nicht leicht, dass kein offensichtlicher Fehler erkennbar ist. Dennoch, die Strategie ist einfach, T. wird mir in den nächsten Wochen alle grundlegenden Übungen zur Atmung erklären und mich bei der Ausübung entsprechend korrigieren und ich werde in meinen Solo Trainingseinheiten versuchen, das Gelernte umzusetzen, so der Plan. Nach einer Stunde diverser Grundübungen mit und ohne Flossen, einarmig und mit beiden Armen, meldeten sich meine Waden zu Wort, Zeit auszuschwimmen und das Training zu beenden. Der nächste Termin ist gebucht!

Swim : 1 h