Mitternachtsfressattacke

Seit Anfang der Woche habe ich meinen Kohlehydratkonsum deutlich eingeschränkt, um mein Gewicht bis zum 1.9. noch etwas zu optimieren. Obst, Gemüse und der in Quark enthaltene Milchzucker waren die einzigen KH Lieferanten. Da mein Stoffwechsel auch in Regenerationswochen offensichtlich auf Hochtouren läuft, holte sich mein Körper letzte Nacht was er brauchte, Zucker! Als ich um 2 Uhr mit Heißhunger erwachte, war ich im Nu auf den Beinen, begab mich wie ferngesteuert zum Süßigkeitenschrank und packte soviel Schokoladenriegel in beide Hände wie ich fassen konnte. Ich legte mich wieder ins Bett und ratz fatz hatte ich alle Riegel intus, quasi inhaliert, der volle Genuß auf einmal, wie ich gern zu sagen pflege. Kein Problem, denn ab heute hatte ich ohnehin geplant, die Speicher wieder vollzutanken, um am Samstag energiegeladen mein Wettkampftraining absolvieren zu können.

Das Schwimmen heute Abend war ein Schuß in den Ofen! Vorgestern noch tönte ich, dass ich ab sofort regelmäßig im Bottendorfer Tümpel trainieren werde, kein Problem man kann ja fast überall stehen und Schlingpflanzen haben keine Zähne. Als ich heute allein im Teich schwamm, waren da doch wieder die leichten Beklemmungen und die Geschichte vom großen Wels und der toten Frau im Tagebuch einer Forums Triathletin namens S. machte die Sache nicht besser! Kurzum, nach 10 Minuten bereitete ich dem Spuk ein Ende, setzte mich wieder aufs Rad und fuhr nach Hause. Ich verbuche das ganze als Materialtest und Koppeltraining. Die Schwimmbrille hatte ich mit Antibeschlagtropfen vom Optiker präpariert und siehe da, es funktionierte.

Swim : ca. 0,4 km in 10 Min.
Bike : 15,6 km in 37 Min | 25,4 km/h – Recom

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