Mein für 2016 gesteckes Ziel, eine komplette Brevet Serie bis 1000 km erfolgreich zu absolvieren, habe ich nicht erreicht. Bei 400 km war Schluss. Seis drum, mein Sitzfleisch hat mir zwar einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ich werde versuchen, dieses Problem bis nächstes Jahr in den Griff zu kriegen und dann einen neuen Versuch starten.

Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue. Die Radsaison hält zwar mit dem „Sauerland extreme Radmarathon“, zu dem ich angemeldet bin, noch ein Highlight bereit, doch die Spannung ist – was das Radfahren betrifft – irgendwie raus! 

Ursprünglich hatte ich ohnehin vor, mich nach der Brevetserie auf einen Herbstmarathon, auf Frankfurt vorzubereiten . Doch dann verwarf ich dieses Ziel wieder, um mich nicht unnötig unter Druck zu setzen. Radfahren war mir zu diesem Zeitpunkt wichtiger. Nun hat sich das Blatt gewendet. Die Saison ist noch zu lang, um sie dahinplätschern zu lassen. Ich brauche in diesem Jahr definitiv noch ein anspruchsvolles Ziel und deshalb lasse ich den ursprünglichen Gedanken wieder aufleben, in Frankfurt eine neue Bestzeit zu versuchen. 

Mir bleiben 5 Monate Zeit, um mich läuferisch wieder in Form zu bringen. Und plötzlich bin ich wieder motiviert, all meine Energie ins Laufen zu investieren, nur um mich um ein paar Minuten zu verbessern. Noch vor wenigen Wochen hielt ich ein solches Vorhaben für absolut nicht lohnenswert, für reine Zeit- und Energieverschwendung, für schwachsinnig!

Aber was interessieren mich mein Geschwätz und meine Gedanken von gestern? 😉