Gestern war wunderbares Radwetter, ideal um mal wieder eine etwas längere Tour zu unternehmen. Nach dem Frühstück sattelte ich das Sequoia und veränderte das Setup geringfügig. Ich demontierte die Rahmentasche. Einerseits ist sie praktisch, um Werkzeug, Powerbanks etc. zu verstauen, andererseits aber unpraktisch beim Handling der Wasserflaschen. Ohne die „Apidura“ habe ich die Flaschen wieder mit einem Griff – auch während der Fahrt – in der Hand. So solls sein!

Am Geldautomat füllte ich noch schnell den Geldbeutel auf, ein paar Notgroschen für unterwegs.

Den genauen Streckenverlauf überlege ich mir erst, als ich aus Frankenberg rausrolle. Richtung Edersee oder doch lieber den flachen Lahntalradweg nach Kirchhain? Ich entscheide mich für letzteren. Mit ordentlich Gegenwind pedaliere ich nach Bottendorf, und von dort den Schafterbach runter nach Ernsthausen. Den Radweg von Ernsthausen nach Roda wollte ich schon immer mal erkunden. Mit dem Sequoia kein Problem, dafür ist es gemacht.

Leider ist der Weg nicht durchgängig ausgebaut. Trotz der 42er Sawtooth Reifen wurde ich auf der Buckelpiste ganz schön durchgeschüttelt. Beim nächsten Mal nehme ich wieder die Straße.

Nächster Fotostopp auf dem R6 zwischen Rauschenberg und Kirchhhain. Keine Augenweide, aber dafür flach und komplett asphaltiert

In Kirchhain habe ich mittlerweile richtig Kohldampf. Mein Garmin spuckt mir etliche Lokalitäten aus. Ich entscheide mich für eine Döner Bude. Gute Wahl, hat prima geschmeckt.

Kurze Pinkelpause am Wehr in Cölbe.

Ab hier ging es mit Rückenwind Rückenwind heimwärts.

Blick zurück Richtung Wetter

… und vor mir Untersimtshausen

Wiesenfeld in Sichtweite

den Anstieg durch Wiesenfeld Richtung Birkenbringhausen fast erklommen und nochmal kurz Wasserlassen an der Rhein-Weser Wasserscheide ?

Nur noch ein paar Meter, dann gehts abwärts nach Birkenbringhausen

grandioser Blick auf Birkenbringhausen und aufs Ederbergland

3 km vor der Haustüre Blick auf Rodenbach

und auf mein Heimatstädtchen Frankenberg