Transcimbrica 2019 – eine Selbstversorgerfahrt an den nördlichsten Zipfel Dänemarks

Das Grübeln über mein nächstes Ziel auf zwei Rädern hat ein Ende. 2018 habe ich es locker angehen lassen, bin deutlich weniger Rad gefahren als in den vergangenen Jahren und habe viel gefaulenzt. Hat mir gut getan!
Doch im nächsten Jahr möchte ich mich wieder herausfordern, neue Grenzerfahrungen auf der Langstrecke sammeln.

Damit im kommenden Herbst/Winter keine Langeweile aufkommt, habe ich mich – inspiriert durch Harald – bei der Transcimbrica 2019 registriert. Gerade mal 5 Monate verbleiben noch bis zum Start am 9.März um 00.01 Uhr am Café Timeless in Hamburg.

Mich reizen das Land, die Strecke und der Charakter des familiären Events und nicht zuletzt die Menschen, die sich dieser enormen Herausforderung seit Jahren stellen. Dass es zu dieser Jahreszeit noch kalt sein und vielleicht regnen und schneien wird, dass ich nahezu die gesamte Strecke auf mich allein gestellt sein und die Nächte im Schlafsack unter freiem Himmel oder im Shelter verbringen werde, geben dem Vorhaben eine besondere Würze! 

In Anbetracht meiner bisherigen Langstreckenerfahrung von gerade mal 3 Jahren und 500 km als längster Langstreckenfahrt, klingt dieses Vorhaben mit 1.339 km von Hamburg nach Skagen und wieder zurück nach ziemlicher Selbstüberschätzung. Die Finisher-Quote war bisher sehr gering, nur ein einziger in 2018. Den sehr lesenswerten Bericht dazu gibt’s hier.

Sei’s drum, ich hab Lust drauf und nur das ist entscheidend!

Paris-Brest-Paris 2019 steht zwar ebenfalls auf meiner Wunschliste, doch das Feuer in mir, dort im nächsten Jahr im August zu starten, brennt noch auf Sparflamme. Insbesondere die große Menge an Startern und der Streß an den Kontrollstellen schreckt mich etwas ab. Aber eins nach dem anderen!