Zuckerpampentest

Heute testete ich die abgelaufenen und zum Sonderpreis erstandenen GU-Gels, die am 1.9 an den Verpflegungsstellen in Köln gereicht werden. Konsistenz und Geschmack sind fürchterlich, nicht vergleichbar mit den Powerbar Gels. Die GUs sind teigig und zäh, verdienen den Namen Zuckerpampe und liegen schwerer im Magen als die fast flüssigen Powerbars. Alle 20 Minuten nahm ich 1 Gel mit 150 ml Wasser, gefühlt war das zuviel, dennoch hatte ich keine Probleme mit der Verdauung, allerdings weiß ich nicht, ob mein Magen dies 4 Stunden durchgehalten hätte. Bei den langen Einheiten am kommenden Wochenende werde ich auf 2 Gels pro Stunde reduzieren und mein Wasser wie bisher mit Maltodextrin mischen. Danach entscheide ich, ob ich ggfs. wieder auf Powerbar umschwenke und die kpl. Gels beim Wettkampf mitführe, ist auch kein Problem.

Die Beine waren heute noch nicht vollständig erholt, somit ließ ich es langsam angehen, fast Recom. Zur Hälfte lief ich in freier Natur, doch als dunkle Gewitterwolken näher kamen, drehte ich um und vollendete die restliche Strecke im Stadion, wo ich zur Not Unterschlupf gefunden hätte. Es blieb trocken!

Run : 21,7 km | 2:14:13 | 6:12 Min/km | 126 (66%) | 141(74%)

0 Kommentare bei „Zuckerpampentest“

  1. Ich habe gelesen, dass 50-80g Kohlenhydrate pro Stunde gut verträglich sein sollen. Wie viel Gramm KH hat denn ein solches GU-Gel?

  2. Ich hasse die GU-Gels genauso.. echt ungenießbar…
    Dafür mag ich Deine Überschriften der einzelnen Einträge umso mehr 🙂

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