Compass Snoqualmie Pass Reifen – leider keine Empfehlung

Nach anfänglicher Begeisterung habe ich nun die Nase voll von diesen Reifen. Was nützt ein geringer Rollwiderstand, guter Komfort und super Grip, wenn ich ständig platt fahre. Mit keinem anderen Pneu hatte ich bisher soviel Pannen! 6 Plattfüße nach nur ca. 1.200 Kilometer sind mir zuviel. Bis auf einen spitzen Dorn, der auch andere Reifen durchbohrt hätte, waren an den Mänteln kein Durchstiche erkennbar, immer nur kaum sichtbare Minilöcher im Schlauch. Schade drum, denn es waren die teuersten Reifen, die ich bisher gefahren bin.

Meinen ersten Bericht mit einigen Updates kann man hier nachlesen.

11 Kommentare

  1. Meine absolute Empfehlung: Schwalbe G-One Allround in Größe 40mm,
    Großserienhersteller können manches dich besser

    1. Fast hätte ich mir die sogar bestellt, aber die Kritiken im Web sind bezgl. Pannensicherheit nicht so gut. Aber Versuch macht klug, ich habe mir WTB Reifen bestellt, meine bisherigen Erfahrungen damit sind gut.

  2. Schade, dass es bei dir so schlecht läuft. Ja, ich hatte mit Compass-Reifen auch schon eine Pannenserie, aber auf der anderen Seite enorm viele Kilometer ohne Probleme, dafür mit jeder Menge Komfort.
    Ich bleibe dabei.
    Dir wünsche ich, dass du bald einen Reifen findest, der besser zu dir passt.

    1. Ja, wirklich schade, denn eigentlich mag ich den Reifen, fährt sich von allen getesteten am besten. Aber da ich gern Reifen teste, werde ich schon noch den passenden finden!😉

  3. Mhmmm, das hört sich sehr komisch an. Ich fahre jetzt seit einigen tausend km den Baby Shoe Pass 650B 44mm Mantel und schaffe es einfach nicht damit einen Platten zu bekommen. Und es ist auch komisch dass der Mantel keine Schäden aufweist und der Schlauch aber kleine Beschädigungen hat. Ohne jetzt weitere Details zu kennen hört es sich eher an als wenn bei der Montage etwas mit rein gekommen ist. Es ist mir schleierhaft wie etwas durch den Mantel diffundieren kann um den Schlauch zu beschädigen ohne die geringsten Spuren im Mantel zu hinterlassen. In der Vergangenheit ( vor Compass / René Herse Reifen) hatte ich so eine mysteriöse Platten Serie auch einmal und konnte es dann bei sehr genauer Untersuchung immer auf kleinste Steinchen und Dreck die bei der Montage entweder eingeschleppt wurden, bzw. nicht entfernt wurden, zurück führen.

    1. Ja, ich finds auch seltsam, zumal ich bei jedem Platten den Mantel innen und außen sehr sorgfältig begutachtet und auch das Felgenband überprüft habe.

  4. Die Compass Reifen würd ich immer tubeless fahren. Dann braucht man wenig Sorgen vor Pannen zu haben und kann den leichten Lauf, den guten Grip und den hohen Komfort dieser Reifen ungetrübt genießen. Ich fahr den Naches Pass von Rene Herse hinten auf dem Wolf & Wolf mit Dichtmilch von Oko, baugleich zur milKit Dichtmilch. Ein Teelöffel Baumwollflocken als Zusatz bringt diese Dichtmilch imho auf das Qualitätslevel der Orange Endurance.

  5. Hallo Werner, ich werde das im Sommer mal testen, obwohl es auch andere Meinungen gibt, die „tubeless“ mit den Compass explizit nicht empfehlen.

  6. Ob tubeless problemlos oder problematisch läuft steht und fällt u.a. mit der verwendeten Dichtmilch. Stan’s Race Sealant funktioniert gut, ist aber im Sommer zu schnell trocken. Stan’s Tire Sealant funktioniert auch gut, hat aber beim Abdichten größer Löcher oder Undichtigkeiten in der Reifenflanke Probleme. Standzeit ist deutlich länger als bei Race Sealant. Die Oko Hi-Fibre, baugleich mit milKit Sealant oder Wurstwasser, sehe ich funktional auf Höhe von Stan’s Tire Sealant, die baugleich ist mit Schwalbes Doc Blue; also auch bei größeren Löchern und undichten Reifenflanken etwas problematisch. Gibt man ein/zwei Teelöffel Baumwollflocken zur Oko Dichtmilch (60-100 ml je nach Reifengröße) in den Reifen und ein wenig Wasser, damit die Flüssigkeit etwas weniger zäh im Reifen fließt, dann ist die Dichtleistung der Milch deutlich erhöht, und man kann das komfortable Abrollen von tubeless auch auf schmaleren Straßenreifen genießen.

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